Kloster Nütschau
Benediktusmedaille

Oblaten des Benediktinerklosters Nütschau

Christen, die im Alltag ein Leben im Geist der Regel des hl. Benedikt führen wollen, haben die Möglichkeit, sich als Oblate/Oblatin einem Kloster des Benediktiner - Ordens anzuschließen.

Von ihnen wird erwartet, dass sie bereit sind, Hörende zu werden, um im täglichen Leben Gottes Wort zu vernehmen und ihm im Gehorsam zu folgen ("Per ducatum evangelii" – Unter der Führung des Evangeliums).

In einem offiziellen kirchlichen Akt binden sich Oblaten an die von ihnen gewählte Klostergemeinschaft. Sie sind vor allem durch das Stundengebet mit dem Kloster verbunden. Jede/r verpflichtet sich zum Mitbeten, je nach dem Maß, das ihr/ihm möglich ist. Vom Kloster erfahren sie Unterstützung durch geistliche Begleitung, regelmäßige Treffen und Rundschreiben.

Dies ist das ehemalige Portal für das Internetarchiv und Forum der Oblaten des Klosters Nütschau. Das Archiv ist diesen Oblaten vorbehalten und befindet sich jetzt auf der Website des Kloster Nütschau (siehe Navigation links). - Aktuell dient diese Webadresse für die automatisierte Verteilung der Tageslesung aus der Regula Benedicti an verschiedene andere Websites.

Wenn Sie sich für ein Leben als Oblate oder das Kloster mit seinem vielfältigen Kursangebot interessieren, folgen Sie bitte den Verweisen im Menü auf der linken Seite.

 

 

Die Tageslesung aus der Regel des heiligen Benedikt für den 20.05.2026

Kapitel 4 "Die Werkzeuge der geistlichen Kunst", Verse 20-40

20. Sich dem Treiben der Welt entziehen.
21. Der Liebe zu Christus nichts vorziehen.
22. Den Zorn nicht zur Tat werden lassen.
23. Der Rachsucht nicht einen Augenblick nachgeben.
24. Keine Arglist im Herzen tragen.
25. Nicht unaufrichtig Frieden schließen.
26. Von der Liebe nicht lassen.
27. Nicht schwören um nicht falsch zu schwören. (Mt 5,34)
28. Die Wahrheit mit Herz und Mund bekennen.
29. Nicht Böses mit Bösem vergelten. (1Petr 3,9)
30. Nicht Unrecht tun, vielmehr erlittenes geduldig ertragen.
31. Die Feinde lieben. (Lk 6,27)
32. Die uns verfluchen, nicht auch verfluchen, sondern - mehr noch - sie segnen. (Lk 6,28; 1Petr 3,9)
33. Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen. (Mt 5,10)
34. Nicht Stolz sein, (Tit 1,7)
35. nicht trunksüchtig, (1Tim 3,3)
36. nicht gefräßig,
37. nicht schlafsüchtig, (Spr 20,13)
38. nicht faul sein. (vgl. Spr 6,6-11)
39. Nicht murren. (Weish 1,11)
40. Nicht verleumden.